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Verkehrspolitik

 

Note 4,1 beim Fahrradklimatest in Worms

 

Der 2. Vorsitzende Günter Niederhöfer stellte die Ergebnisse vor:

Worms hat bisher an allen Befragungen teilgenommen, auch dieses Mal hatten sich knapp 400 Wormserinnen und Wormser zu Wort gemeldet. In der Größenklasse der Städte mit 50.000-100.000 Einwohnern belegte Worms von 98 Städten den 70. Platz mit einem Durchschnittswert von 4,1.
Seit einigen Jahren tritt Worms auf der Stelle, eine spürbare, eine gefühlte Verbesserung lässt sich aus Sicht der Befragten nicht erkennen.
Und es müsste sich einiges tun, wollte man das motorisierte Verkehrsaufkommen in der Stadt spürbar reduzieren und dadurch die Schadstoffbelastung, den Verkehrslärm, den benötigten Parkraum und die allmorgendlichen Staus spürbar verringern.

G. Niederhöfer zeigte auf, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit spürbar mehr Wormserinnen und Wormser das Fahrrad nutzen, und dies nicht nur zu Wochenendausflügen, sondern um zum Arbeitsplatz zu kommen oder öfters das Rad zum Einkauf zu benutzen.
Der Fahrradklimatest belegt, dass es zwei „gefühlte" Größen sind, die eine Änderung der Nutzung bedingen:

1. Die Sicherheit
Haben Radfahrer Angst, fühlen sich bedrängt, kommt es immer mal wieder zu Konflikten mit den motorisierten Verkehrsteilnehmern, dann überlegt man sich, ob man nicht doch lieber das Auto statt das Fahrrad nutzt. Dabei wäre Worms von der Topografie her für das Radfahren prädestiniert.

2. Der Komfort:
Sind die Radwege breit, gut asphaltiert, gut gereinigt und kann man problemlos überholen, gibt es außerdem genügend sichere Abstellplätze, dann ist es deutlich leichter sich für das Rad zu entscheiden.

Was müsste getan werden?
Auch hier waren sich alle einig, es muss ein tragfähiges Konzept her. Das lässt sich sicherlich nicht schnell, einfach und kostenlos umsetzen.
Es wird überlegt, langfristig mehrere sogenannte Pendlerrouten aus den Vororten in die Stadt aufzubauen. Das wären optimierte Fahrradwege, gut ausgebaut und breit, die möglichst „querungsfrei" in die Stadt führen. In der Stadt könnte es „Fahrradstraßen", „Vorrangstraßen" „Radstreifen" geben, die sicher ins Zentrum führen. Das wird nicht von heute auf morgen zu haben sein, es bedarf dazu einzelner Schritte, die dann letztlich zu diesem Ziel führen.
Und eines, da waren sich auch alle einig: alle Verkehrsteilnehmer, ob Fußgänger, Radfahrer oder PKW-Fahrer müssen miteinander rücksichtvoller umgehen. Damit kann man sofort beginnen, das kostet nichts, außer ein bisschen guten Willen.

Die Einzelergebnisse für Worms finden Sie hier .

 

ADFC-Praxis-Seminar  Besser Radfahren
Fahrsicherheitstraining mit dem ADFC

Viele Radfahrer fühlen sich im Stadtverkehr unsicher und von Autofahrern bedrängt. Auch im direkten Gespräch mit Radfahrern bekommt der ADFC immer wieder zu hören: „Fahrrad fahren in der Stadt ist viel zu gefährlich". Dieser Meinung ist der ADFC nicht. In der Stadt mit dem Fahrrad zu fahren ist nicht gefährlicher als zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs zu sein.
Allerdings sollte man einige Hinweise beherzigen, damit Autofahrer einem nicht zu dicht auf den Pelz rücken. Um sich entspannt und sicher durch das Verkehrsgewühl zu bewegen, braucht es Kenntnis und Erfahrung. Beides erreicht man durch immerwährende Praxis und regelmäßige achtsame Verkehrsteilnahme, aber auch durch spielerische Aneignung von Fahrgeschick.
Diese Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt das ADFC-Seminar "Besser Radfahren".
Hier lernen die Teilnehmer, dass sie auch im Stadtverkehr sicher, korrekt und entspannt Rad fahren können.

Fragen, die während des Praxis-Seminares beantwortet werden:
Welchen Abschnitt der Fahrbahn nehme ich beim Fahren ein?
Wie biege ich auf viel befahrenen Straßen links ab?
Wie viel Abstand zu parkenden Autos ist sinnvoll?
Wie verhalte ich mich im Kreisverkehr?
Wann darf ich Gehwege benutzen?

Im theoretischen Teil vermitteln die geschulten Kursleiter anhand von Präsentationen, Fotos und Videofilmen zahlreiche Vorschriften, Verkehrsregeln und technischen Hinweise.
Im praktischen Teil werden zunächst im geschützten Raum einige Manöver wie schnelles Bremsen und Ausweichen geübt. Danach geht es in den „echten" Verkehr, wo typische kritische Situationen wie Vorbeifahren an parkenden Autos, Kreisverkehr, Linksabbiegen u.a. demonstriert und geübt werden.

Überraschendes Fazit vieler bisheriger Kursteilnehmer: Je mehr Platz sich Fahrradfahrer auf der Straße nehmen, desto rücksichtsvoller werden Sie von Autofahrern überholt. Wer selbstbewusst, vorausschauend und für andere Verkehrsteilnehmer deutlich sichtbar mitten im Verkehr fährt, wird als gleichrangiger Partner geachtet. In diesem Sinne: FahrRad...aber sicher!

 

 

 Neue Fahrradbeauftragte

Seit Sommer 2016  hat Worms wieder eine Fahrradbeauftragte, Frau Rosa Schumann-Montoya.
Beim Stammtisch im September stellte sich die neue Fahrradbeauftragte vor und erste Gespräche wurden geführt. Wir wünschen Frau Schumann-Montoya viel Erfolg bei ihrer Aufgabe und hoffen auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit.

Frau Schumann-Montoya ist erreichbar unter 01522 3102487 oder

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Seitenabstand beim Überholen

 

Ein Schreck, den wohl jeder Radler schon erlebt hat: Man radelt am rechten Fahrbahnrand eine Straße entlang und urplötzlich rauscht ein Auto vorbei so nahe, dass man den Luftzug spürt. Gerade auf relativ schmalen Straßen mit viel Verkehr (Alzeyer oder Friedrich-Ebert-Straße) kommt dies häufig vor, weil Autofahrer auch bei Gegenverkehr überholen und sich dabei fäschlicherweise an der Begrenzungslinie des Schutzstreifens orientieren. Beim Radfahrer erzeugt das Stress und Angst, kann zu unkontrollierten Ausweichbewegungen und damit zum Sturz führen.

 

Wie viel Abstand muss nun ein überholendes Fahrzeug einhalten?

Die Straßenverkehrsordnung gibt keinen exakten Wert an, sondern verlangt einen "ausreichenden Seitenabstand". Aber Gerichte haben wiederholt entschieden, dass Autofahrer mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand halten sollten. Der Sicherheitsabstand muss der Geschwindigkeit, sowie den Fahrbahn- und Wetterverhältnissen angepasst werden.

Ausführliche Informationen zum Seitenabstan

 

 

 

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